PSA - prostataspezifisches Antigen

Warum ist dieser Wert für Sie als Mann so wichtig?
Mögliche krankhafte Veränderungen der Prostata können sich in einer Änderung Ihres persönlichen PSA-Wertes zeigen. Wir empfehlen Ihnen eine regelmäßige Kontrolle mindestens 1 x pro Jahr.

Was Sie wissen sollten:

Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweißmolekül, das nur in der Prostata gebildet wird, sich aber in geringer Konzentration im Blut nachweisen lässt. Einige Faktoren (z.B. Geschlechtsverkehr, Radfahren, Infektionen, bestimmte Medikamente) vor der Blutentanhme können zu einem erhöhten Wert führen, ohne dass hierfür ein Tumor verantwortlich wäre. Doch verursachen bösartige Veränderungen der Prostata häufig als einziges Frühsymptom eine PSA-Wert-Erhöhung im Blut.
Das Prostatakarzinom steht mit ca. 40.000 Neuerkrankungen in Deutschland an der Spitze der bösartigen Erkrankungen des Mannes. Für das frühzeitige Entdecken eines Tumors in einem heilbaren Stadium ist die Kenntnis des prostataspezifischen Antigen sehr hilfreich.

Gibt es einen Normwert?
Die Verlaufsbeobachtung des PSA-Wertes ist für die Frühdiagnostik des Prostatakarzinoms besonders aussagekräftig. Auch bei Werten unter der Normgrenze von 4 bzw. 3 ng/ml kommen Prostatakarzinome vor. Ein plötzlicher Anstieg von > 0.5 bis 0.75 ng/ml pro Jahr kann ein Tumorrisiko gelegentlich viel sicherer anzeigen als eine eine einmalige Messung oberhalb des Schwellenwertes von 3 bis 4 ng/ml.

Was bedeutet das für Ihre Vorsorge?
Sie sollten Ihren persönlichen Wert kennen und 1 x pro Jahr kontrollieren. Bei einem plötzlichen Anstieg können weitere Untersuchungen (Sonografie, Fingeruntersuchung und ggf. die Probeentnahme) weitere Sicherheit geben.

Suchen Sie uns auf und klären Sie ausstehende Fragen. Wir Urologen kennen die aktuelle Literatur und beraten Sie gerne.

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